Hospizdienste & Palliativ-Versorgung

Im eigenen Zuhause oder zumindest im Kreise der Liebsten sterben – das wünschen sich die meisten Menschen.
Hospiz macht es möglich, dass Sterbende bis zum Schluss begleitet und, falls nötig, palliativ gepflegt und palliativ-medizinisch versorgt werden.
(Bildquelle: pixabay 11/2025 - rose-4871606/Myriams)

Wenn die Hospizarbeit nicht mehr zu Hause ambulant erfolgen kann, kommt ein stationäres Hospiz infrage. Ziel der Hospizarbeit ist es, die Lebensqualität zu erhalten, zu verbessern und die Betroffenen sowie ihre Angehörigen auf dem letzten Wegabschnitt zu begleiten.


Ambulanter Hospizdienst

Das Hospiz-Team betreut schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen zu Hause. Dieses Zuhause kann auch ein Altersheim, Betreutes Wohnen oder eine Wohngruppe einer Behinderteneinrichtung sein. Zum Angebot eines ambulanten Hospizdienstes können zudem Trauergruppen für die Angehörigen gehören. Dort werden bei Bedarf Familienmitglieder und Partner auch über den Tod des Patienten hinaus betreut und begleitet.


Stationärer Hospizdienst

Ein stationäres Hospiz ist eine eigenständige Einrichtung, in der schwersterkrankte, sterbende Menschen sowie deren Angehörige betreut werden. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter kümmern sich ganzheitlich um die Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen. Die Versorgung umfasst auch psychosoziale, spirituelle, palliativ-medizinische und palliativ-pflegerische Elemente. Die Leitung ist nicht in der Regel nicht ärztlich - aber es stehen Ärzte in einer 24-Stunden Rufbereitschaft zur Verfügung.


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Hospizdienste im Landkreis Bad Kreuznach

Im Niedergarten 18
55124 Mainz
Ulrike Schmidt-Bommas / Judith Windgätter-Seulberger
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Das Einzugsgebiet des ambulanten Kinderhospizdienstes Mainz umfasst auch Bad Kreuznach und Bad Sobernheim.

Das Team begleitet Familien, in denen ein lebensverkürzt erkranktes Kind lebt und berät sozialrechtlich, hilft bei Anträgen, baut ein Hilfsnetzwerk auf, steht für Gespräche zur Verfügung und schaut, ob und wo die Familien weitere Unterstützung benötigen. Zudem kann eine Familie regelmäßig (einmal wöchentlich für ca. 3-4 Stunden) durch eine geschulte ehrenamtliche Person unterstützt werden.  Sie hat dann Zeit für die Beschäftigung mit dem erkrankten Kind oder den Geschwisterkindern, um den Eltern eine kleine Auszeit zu ermöglichen, die sie für Termine, Einkäufe oder einfach für sich nutzen können. Das Angebot kann bereits ab der Diagnosestellung wahrgenommen werden und ist für Familien kostenfrei. Es bedarf keiner Verordnung und wird auch nicht auf Pflegeleistungen angerechnet.

Zudem begleitet das Team Familien, in denen ein Elternteil in absehbarer Zeit versterben wird und Kinder zum Familiensystem gehören. Es berät, wie den Kindern zu den Themen Tod, Sterben und Trauer begegnet werden kann.

Mittwochvormittag in Bad Kreuznach, Planigerstraße 24